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«Немецкий литературный экспрессионизм»
Deutscher Expressionismus
Der Begriff Expressionismus wird aus den beiden lateinischen Wörtern „ex“ und „premere“ zusammengesetzt, die zunächst „ausdrücken“ bedeuten. Wenn man daher vom Expressionismus spricht, meint man eine „Ausdruckskunst“.
Im Drama konnten expressionistische
Schriftsteller ihre Ideen der
Wandlung wirkungsvoll demonstrieren.
Daher übernahm es damals neben
der beherrschenden Lyrik eine
wichtige Rolle.
Die Geburt des neuen, gewandelten
Menschen wurde gezeigt und exemplarisch
vorgeführt (z. B. Die Wandlung von Ernst Toller).
Die äußere Form folgte dabei oft
dem Bauprinzip des sogenannten
Stationendramas.
- Das Drama «Die Wandlung». Das Ringen eines Menschen“ von Ernst Toller (geschrieben 1917/18) befasst sich, wie der Titel schon sagt, mit dem zentralen expressionistischen Thema der geistigen Erneuerung und der daraus folgenden gesellschaftlichen Umgestaltung.
Das Drama «Die Wandlung».
- " Masse Mensch " thematisiert die Unauflösbarkeit des Konfliktes zwischen dem ethischen Prinzip der Gewaltlosigkeit und der politischen Notwendigkeit der Gewaltanwendung im revolutionären Kampf.
Georg Kaiser
- Von morgens bis mitternachts
Von morgens bis mitternachts ist ein expressionistisches Bühnenstück von Georg Kaiser. Es ist 1912 entstanden und wurde am 28. April 1917 in München uraufgeführt.
- Der Protagonist ist ein expressionistische Theaterstück von Georg Kaiser,1920 veröffentlicht. Derselbe Text wurde auch, so gut wie unverändert, für die 1924–1925 entstandene, 1926 uraufgeführte gleichnamige Oper Kurt Weills als Libretto verwendet.
Am besten waren die Gedanken der „Epoche des Ausdrucks“ in der Lyrik auszudrücken. In ihr konnten die Probleme besonders klar schon von der Wurzel angesprochen werden. Ausdrucksfülle sollte die unmittelbaren, nicht selten anklagenden Gefühle mitteilen.
Georg Heym
Der Krieg I
Aufgestanden ist er, welcher lange schlief, Aufgestanden unten aus Gewölben tief. In der Dämmrung steht er, groß und unerkannt, Und den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand. In den Abendlärm der Städte fällt es weit, Frost und Schatten einer fremden Dunkelheit, Und der Märkte runder Wirbel stockt zu Eis. Es wird still. Sie sehn sich um. Und keiner weiß. In den Gassen faßt es ihre Schulter leicht. Eine Frage. Keine Antwort. Ein Gesicht erbleicht. In der Ferne wimmert ein Geläute dünn Und die Bärte zittern um ihr spitzes Kinn.
Georg Trakl
Immer wieder kehrst du, Melancholie, O Sanftmut der einsamen Seele. Zu Ende glüht ein goldener Tag.
Demutsvoll beugt sich dem Schmerz der Geduldige Tönend von Wohllaut und weichem Wahnsinn. Siehe! es dämmert schon.
Wieder kehrt die Nacht und klagt ein Sterbliches, Und es leidet ein anderes mit.
Schaudernd unter herbstlichen Sternen Neigt sich jährlich tiefer das Haupt.
Verklärter Herbst
- Gewaltig endet so das Jahr Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten. Rund schweigen Wälder wunderbar Und sind des Einsamen Gefährten.
- Da sagt der Landmann: Es ist gut. Ihr Abendglocken lang und leise Gebt noch zum Ende frohen Mut. Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.
- Es ist der Liebe milde Zeit. Im Kahn den blauen Fluß hinunter Wie schön sich Bild an Bildchen reiht – Das geht in Ruh und Schweigen unter.
- Wer prägte den Begriff Expessionismus im 1911?
- Wer war ein bekannter Dramatiker des deutscher Expressionismus?
- Wer war ein bekannter Lyriker des deutscher Expressionismus?
- Welches Drama schrieb Toller im 1917?
- Wie heißt das Thema im Drama „Die Wandlung“?
- Welches Drama thematisiert die Unauflösbarkeit des Konfliktes zwischen dem ethischen Prinzip der Gewaltlosigkeit und der politischen Notwendigkeit der Gewaltanwendung im revolutionären?
- Wann und wo wurde Georg Kaiser geboren?
- Wann und wo wurde das Stück „der Protagonist“ gespielt?
- Wie heißt die bekannter Gedichte des Georg Trakl?
- Wie heißt die bekannteste Gedicht von Georg Heym?