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Немецкий литературный экспрессионизм

Категория: Немецкий язык

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«Немецкий литературный экспрессионизм»

Deutscher Expressionismus  Der Begriff Expressionismus wird aus den beiden lateinischen Wörtern „ex“ und „premere“ zusammengesetzt, die zunächst „ausdrücken“ bedeuten. Wenn man daher vom Expressionismus spricht, meint man eine „Ausdruckskunst“.

Deutscher Expressionismus

Der Begriff Expressionismus wird aus den beiden lateinischen Wörtern „ex“ und „premere“ zusammengesetzt, die zunächst „ausdrücken“ bedeuten. Wenn man daher vom Expressionismus spricht, meint man eine „Ausdruckskunst“.

Drama  Im Drama konnten expressionistische Schriftsteller ihre Ideen der  Wandlung wirkungsvoll demonstrieren. Daher übernahm es damals neben  der beherrschenden Lyrik eine wichtige Rolle. Die Geburt des neuen, gewandelten  Menschen wurde gezeigt und exemplarisch  vorgeführt (z. B.  Die Wandlung  von Ernst Toller).  Die äußere Form folgte dabei oft  dem Bauprinzip des sogenannten  Stationendramas.
  • Drama

Im Drama konnten expressionistische

Schriftsteller ihre Ideen der

Wandlung wirkungsvoll demonstrieren.

Daher übernahm es damals neben

der beherrschenden Lyrik eine

wichtige Rolle.

Die Geburt des neuen, gewandelten

Menschen wurde gezeigt und exemplarisch

vorgeführt (z. B.  Die Wandlung  von Ernst Toller).

Die äußere Form folgte dabei oft

dem Bauprinzip des sogenannten 

Stationendramas.

  Ernst Toller

  • Ernst Toller
 Das Drama  «Die Wandlung». Das Ringen eines Menschen“  von Ernst Toller (geschrieben 1917/18) befasst sich, wie der Titel schon sagt, mit dem zentralen expressionistischen Thema der geistigen Erneuerung und der daraus folgenden gesellschaftlichen Umgestaltung. Das Drama  «Die Wandlung».
  • Das Drama  «Die Wandlung». Das Ringen eines Menschen“  von Ernst Toller (geschrieben 1917/18) befasst sich, wie der Titel schon sagt, mit dem zentralen expressionistischen Thema der geistigen Erneuerung und der daraus folgenden gesellschaftlichen Umgestaltung.

Das Drama  «Die Wandlung».

  • " Masse Mensch " thematisiert die Unauflösbarkeit des Konfliktes zwischen dem ethischen Prinzip der Gewaltlosigkeit und der politischen Notwendigkeit der Gewaltanwendung im revolutionären Kampf.
Georg Kaiser  

Georg Kaiser  

Von morgens bis mitternachts    Von morgens bis mitternachts ist ein expressionistisches Bühnenstück von Georg Kaiser. Es ist 1912 entstanden und wurde am 28. April 1917 in München uraufgeführt.
  • Von morgens bis mitternachts  

Von morgens bis mitternachts ist ein expressionistisches Bühnenstück von Georg Kaiser. Es ist 1912 entstanden und wurde am 28. April 1917 in München uraufgeführt.

Der Protagonist ist ein expressionistische  Theaterstück von Georg Kaiser,1920 veröffentlicht. Derselbe Text wurde auch, so gut wie unverändert, für die 1924–1925 entstandene, 1926 uraufgeführte gleichnamige Oper Kurt Weills als Libretto verwendet.
  • Der Protagonist ist ein expressionistische  Theaterstück von Georg Kaiser,1920 veröffentlicht. Derselbe Text wurde auch, so gut wie unverändert, für die 1924–1925 entstandene, 1926 uraufgeführte gleichnamige Oper Kurt Weills als Libretto verwendet.
Lyrik Am besten waren die Gedanken der „Epoche des Ausdrucks“ in der Lyrik auszudrücken. In ihr konnten die Probleme besonders klar schon von der Wurzel angesprochen werden. Ausdrucksfülle sollte die unmittelbaren, nicht selten anklagenden Gefühle mitteilen.
  • Lyrik

Am besten waren die Gedanken der „Epoche des Ausdrucks“ in der Lyrik auszudrücken. In ihr konnten die Probleme besonders klar schon von der Wurzel angesprochen werden. Ausdrucksfülle sollte die unmittelbaren, nicht selten anklagenden Gefühle mitteilen.

Georg Heym 

Georg Heym 

Der Krieg I    Aufgestanden ist er, welcher lange schlief,  Aufgestanden unten aus Gewölben tief.  In der Dämmrung steht er, groß und unerkannt,  Und den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand.   In den Abendlärm der Städte fällt es weit,  Frost und Schatten einer fremden Dunkelheit,  Und der Märkte runder Wirbel stockt zu Eis.  Es wird still. Sie sehn sich um. Und keiner weiß.   In den Gassen faßt es ihre Schulter leicht.  Eine Frage. Keine Antwort. Ein Gesicht erbleicht.  In der Ferne wimmert ein Geläute dünn  Und die Bärte zittern um ihr spitzes Kinn.

Der Krieg I

Aufgestanden ist er, welcher lange schlief, Aufgestanden unten aus Gewölben tief. In der Dämmrung steht er, groß und unerkannt, Und den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand. In den Abendlärm der Städte fällt es weit, Frost und Schatten einer fremden Dunkelheit, Und der Märkte runder Wirbel stockt zu Eis. Es wird still. Sie sehn sich um. Und keiner weiß. In den Gassen faßt es ihre Schulter leicht. Eine Frage. Keine Antwort. Ein Gesicht erbleicht. In der Ferne wimmert ein Geläute dünn Und die Bärte zittern um ihr spitzes Kinn.

 Georg Trakl 

Georg Trakl 

In ein altes Stammbuch  Immer wieder kehrst du, Melancholie,   O Sanftmut der einsamen Seele.   Zu Ende glüht ein goldener Tag.  Demutsvoll beugt sich dem Schmerz der Geduldige   Tönend von Wohllaut und weichem Wahnsinn.   Siehe! es dämmert schon.  Wieder kehrt die Nacht und klagt ein Sterbliches,   Und es leidet ein anderes mit.  Schaudernd unter herbstlichen Sternen   Neigt sich jährlich tiefer das Haupt.
  • In ein altes Stammbuch

Immer wieder kehrst du, Melancholie,  O Sanftmut der einsamen Seele.  Zu Ende glüht ein goldener Tag.

Demutsvoll beugt sich dem Schmerz der Geduldige  Tönend von Wohllaut und weichem Wahnsinn.  Siehe! es dämmert schon.

Wieder kehrt die Nacht und klagt ein Sterbliches,  Und es leidet ein anderes mit.

Schaudernd unter herbstlichen Sternen  Neigt sich jährlich tiefer das Haupt.

 Verklärter Herbst Gewaltig endet so das Jahr  Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.  Rund schweigen Wälder wunderbar  Und sind des Einsamen Gefährten. Da sagt der Landmann: Es ist gut.  Ihr Abendglocken lang und leise  Gebt noch zum Ende frohen Mut.  Ein Vogelzug grüßt auf der Reise. Es ist der Liebe milde Zeit.  Im Kahn den blauen Fluß hinunter  Wie schön sich Bild an Bildchen reiht –  Das geht in Ruh und Schweigen unter.

Verklärter Herbst

  • Gewaltig endet so das Jahr Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten. Rund schweigen Wälder wunderbar Und sind des Einsamen Gefährten.
  • Da sagt der Landmann: Es ist gut. Ihr Abendglocken lang und leise Gebt noch zum Ende frohen Mut. Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.
  • Es ist der Liebe milde Zeit. Im Kahn den blauen Fluß hinunter Wie schön sich Bild an Bildchen reiht – Das geht in Ruh und Schweigen unter.
Wer prägte den Begriff Expessionismus im 1911? Wer war ein bekannter Dramatiker des deutscher Expressionismus? Wer war ein bekannter Lyriker des deutscher Expressionismus? Welches Drama schrieb Toller im 1917? Wie heißt das Thema im Drama „Die Wandlung“?
  • Wer prägte den Begriff Expessionismus im 1911?
  • Wer war ein bekannter Dramatiker des deutscher Expressionismus?
  • Wer war ein bekannter Lyriker des deutscher Expressionismus?
  • Welches Drama schrieb Toller im 1917?
  • Wie heißt das Thema im Drama „Die Wandlung“?
Welches Drama thematisiert die Unauflösbarkeit des Konfliktes zwischen dem ethischen Prinzip der Gewaltlosigkeit und der politischen Notwendigkeit der Gewaltanwendung im revolutionären? Wann und wo wurde Georg Kaiser geboren? Wann und wo wurde das Stück „der Protagonist“ gespielt? Wie heißt die bekannter Gedichte des Georg Trakl? Wie heißt die bekannteste Gedicht von Georg Heym?
  • Welches Drama thematisiert die Unauflösbarkeit des Konfliktes zwischen dem ethischen Prinzip der Gewaltlosigkeit und der politischen Notwendigkeit der Gewaltanwendung im revolutionären?
  • Wann und wo wurde Georg Kaiser geboren?
  • Wann und wo wurde das Stück „der Protagonist“ gespielt?
  • Wie heißt die bekannter Gedichte des Georg Trakl?
  • Wie heißt die bekannteste Gedicht von Georg Heym?