| - Wie heissen Sie und wie ist Ihre Nationalität? -Wo leben Sie? -Lebten Sie immer hier? -Wie alt waren Sie damals? -Erzählen Sie, bitte, über das Studium und Ihre Arbeit? -Machte Ihnen diese Arbeit Spass? -Feierten Sie in der Familie deutsche Feste? | -Ich heisse August Gefling, ich bin Russlanddeutsche. -Ich lebe jetzt nicht weit von Omsk, im Dorf Maximowka. Ich und meine Eltern wurden nach dem Dekret des Präsidiums des Obersten Sowjets vom 28.August 1941 „Über die Umsiedlung der Deutschen des Wolgagebietes“ nach Sibirien deportiert. -Ich war damals nur 2,5 Jahre alt. Ab dieser Zeit lebe ich in Omsker Gebiet. -Zuerst lernte ich in der Schule, dann studierte ich und arbeitete im Kolchos als Traktorist. Nach einiger Zeit wurde ich Agronom. -Diese Arbeit machte mir immer einen großen Spass. -In unserer Familie feierten wir alle deutsche Feste : Weihnachten, Ostern, Erntedankfest, Hochzeiten und andere Familienfeste. Аber, man muss verstehen, was fuer Zeit war das. Welche Sprache sprachen Sie in der Familie? -Meistens sprachen wir in der Familie Deutsch, aber wenn es russische Gäste zu uns kamen, sprachen wir Russisch. -Warum fahren sie von Russland nicht weg? -Einmal, hatte mein Vater zu seiner Familie gesagt: „Gott hat es so gewollt.“ -Was meinte er? -Er meinte, dass wir hier bleiben sollten. Wozu alte Bäume verpflanzen? Aber immer fühlte ich, dass meine Eltern Heimweh hatten. Meine Mutter hat immer, wenn sie von Zuhause sprach, „dort Ham“ (dort Zuhause) gesagt. -Vielen Dank. Ноябрь 2010 год. Интервью команды "Deutschkenner", МОУ "Гимназия №150", руководитель Шевченко (Гефлинг) Светлана Августовна |